Ergebnisse der Rechtsgebiete 2017·2018

 

Um die Hauptbetätigungsfelder der Unternehmensjuristen abzudecken, in denen auch verstärkt mit externen Beratern zusammengearbeitet wird, konzentrierte sich die Befragung zum „kanzleimonitor“ auf 32 ausgewählte Rechtsgebiete.

 

In der Publikation "kanzleimonitor 2017•2018" erlangen Sie Einblick in die detaillierten Auswertung der einzelnen Rechtsgebiete. Je Rechtsgebiet erfahren Sie anhand einer graphischen Auswertung, welche Kanzleien und welche externen Anwälte von den Unternehmensjuristen empfohlen wird. Darüber werden die meisten Rechtsgebiete in weiteren Unterkategorien ausgewertet und graphisch dargestellt.

 

Zu diesen Unterkategorien gehören:

  • Hidden Champions (Verhältnis Empfehlungsanzahl zu Kanzleigröße),
  • Branchenherkunft der empfehlenden Unternehmen,
  • Umsatzgrößen der empfehlenden Unternehmen,
  • Regionale Herkunft der empfehlenden Unternehmen (nach Regionen und Städten),
  • Hierarchieebenen der Empfehlungsgeber.

 

Anhand der nachfolgend dargestellten Grafiken erhalten Sie einen Einblick über die ausgewerteten Kategorien. Bitte beachten Sie, dass sich die hier dargestellten Auswertungen jeweils auf verschiedene Rechtsgebiete beziehen. Eine zusammenhängende Auswertung je Rechtsgebiet erhalten Sie im Buch "kanzleimonitor.de 2017•2018".

 

 

Die Rechtsgebiete

Insgesamt verteilen sich 7.714 Empfehlungen auf 32 verschiedene Rechtsgebiete. Hierbei sind deutliche Unterschiede in der Aufteilung zu erkennen. Die Schwerpunkte der Empfehlungen sind die Themengebiete Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, sowie Mergers & Aquisitions.

 

 

Aktien- & Konzernrecht (Gesamtbetrachtung)

Im Aktien- und Konzernrecht, einem der größten Rechtsgebiete nach Anzahl der Empfehlungen, dominieren ganz klar die Großkanzleien. Hengeler Mueller führt das Feld mit 47 Voten klar an, gefolgt von Freshfields Bruckhaus Deringer und Linklaters mit 26 und 22 Empfehlungen sowie Gleiss Lutz mit 19 Nennungen.

 

Arbeitsrecht (Branchen)

Klarer Sieger mit den meisten Empfehlungen in vier von sechs Branchen (Dienstleistungen, IT und
Telekommunikation, Maschinen- und Anlagenbau, Versicherungen und Finanzdienstleister) ist die Großkanzlei CMS Hasche Sigle. Gefolgt wird sie in der Gunst der Dienstleister von Luther, in den
Präferenzen der Computer- und Netzspezialisten von vangard, im Maschinen- und Anlagenbau von Görg und bei den Vorlieben der Versicherer und Finanzdienstleister von Gleiss Lutz. Im Bereich Automotive liegt CMS Hasche Sigle mit drei Empfehlungen auf dem vierten Platz, hinter Oppenhoff & Partner und Gleiss Lutz mit jeweils vier Nennungen. An der Spitze sehen wir Mayer Brown, die siebenmal positiv herausgestellt wurden. Und im neu aufgenommenen Bereich Verwaltung/
Verbände ragen Schiefer Rechtsanwälte mit drei persönlichen Referenzen heraus.

 

Gewerblicher Rechtsschutz (Mehrfach genannte Anwälte)

Die meisten positiven Nennungen können als Einzelanwälte verbuchen: Dr. Stefan Maaßen von der Kanzlei Loschelder mit sieben Empfehlungen. Dr. Reinhard Döring von Bock Legal, Dr. Joseph Fesenmair von Bird & Bird und Dr. Dr. Tobias Wuttke aus der Kanzlei Meissner Bolte & Partner, erhalten jeweils vier Empfehlungen. Anwälte und Anwältinnen, die namentlich genannt und mit drei Nennungen empfohlen wurden, sind außerdem Dr. Rudolf Böckenholt von Boehmert & Boehmert, Olaf Gillert von Taylor Wessing, Prof. Dr. Gordian N. Hasselblatt von CMS Hasche Sigle, Dr. Ingo Jung von CBH Rechtsanwälte, Dr. Alexander R. Klett von Streibörger Speckmann, Svenja-Ariane Maucher von Taylor Wessing, Dr. Andreas Schabenberger von Menold Bezler und Dr. Andrea Schmoll von Osborne Clarke.

 

Compliance (Regionale Auswertung)

Nur drei internationale Großkanzleien sind in mehr als einer Region mehrfach positiv herausgestellt
worden. Das beweist, dass das Rechtsgebiet Compliance durchaus seine Regionalfürsten kennt.
Entsprechend stellen sich die Referenzen je nach Herkunft der Unternehmensjuristen unterschiedlich
dar. Im Osten sind die Rechtsgesellschaften der großen Wirtschaftsprüfer stark. PwC Legal hat die Nase vorn, es folgen AGS Legal, Baker & McKenzie und KPMG Law. Baker & McKenzie punktet auch im Süden, allerdings hinter Noerr und, an der Spitze, Hogan Lovells. Clifford Chance und Freshfield Bruckhaus Deringer komplettieren die Top 5 der Südschiene. Im Westen liegen Baker & McKenzie sogar an der Spitze. Neben den anderen großen Kanzleien, die wiederholt positiv erwähnt wurden, haben Thiel von Herff Rechtsanwälte aus Bielefeld hier ihr Heimspielfeld. Der Norden hebt die Hamburger Sozietät Roxin Rechtsanwälte aufs Siegerpodest. Clifford Chance, DLA Piper und Passarge, Prudentino & Rhein, ebenfalls an der Alster ansässig, vervollständigen die Lite der mehrfach
nominierten Kanzleien.

Mergers & Acquisitions (Positionen)

 

Die General Counsel entscheiden sich für den einen Rechtsgebietssieger, die Abteilungsleiter und die sonstigen Syndici für den anderen. Großzügig vergeben die Leiter Recht 29 Empfehlungen an Freshfields Bruckhaus Deringer und 22 an Hengeler Mueller. CMS Hasche Sigle bekommen mit 20 auch einen guten Teil ab, Linklater immerhin noch 15,
Baker & McKenzie sowie Noerr jeweils zwölf und Milbank Tweed Hadley & McCloy elf Nennungen.
Die Abteilungsleiter favorisieren Hengeler Mueller. Sie sprechen der Großkanzlei neun Empfehlungen aus. Oppenhoff & Partner werden sechsmal, Freshfields Bruckhaus Deringer fünfmal und CMS Hasche Sigle viermal positiv gewürdigt. Bei den sonstigen Syndici sieht das Bild nur auf den ersten Blick etwas anders aus. Hier führen CMS Hasche Sigle und Hengeler Mueller mit jeweils neun Nennungen vor Baker & McKenzie (7) und Linklaters (7).

Gesellschaftsrecht (Umsatz)

 

Wie man es auch betrachtet, das Bild bleibt
ziemlich gleich. Hengeler Mueller, klarer Empfehlungssieger in der Gesamtwertung, liegt sowohl bei den größten Unternehmen als auch in der mittleren Gruppe am besten im Rennen. Bei den Unternehmen mit mehr als zehn Milliarden Euro Umsatz haben die Zweitplatzierten Freshfields
Bruckhaus Deringer und Linklaters einen deutlichen Rückstand. Hengeler Mueller erhalten so viele Nominierungen wie die beiden zusammen. In der Gruppe der Unternehmen mit einer bis zehn Milliarden
Euro Umsatz hat Hengeler Mueller Freshfields Bruckhaus Deringer und Gleiss Lutz dichter im Nacken. Hier machen fünf Voten den Unterschied. In der Gruppe der kleineren Unternehmen heißen die meistempfohlenen Kanzleien CMS Hasche Sigle und Oppenhoff & Partner.

Ausfürliche Ergebnisse zu jedem der 32 Rechtsgebiete erhalten Sie im Buch  "kanzleimonitor.de 2017•2018" - zur Online-Bestellung -

 

Statements

»Die Empfehlungen sind besonders aussagekräftig, weil niemand besser über unsere Beratungsqualität urteilen kann als unsere Mandanten.«

Dr. Axel Bödefeld
Co-Managing Partner, Oppenhoff & Partner

 

»Der Kanzleimonitor ist durch seine Unabhängigkeit ein wertvoller Beitrag, für Unternehmensjuristen und Kanzleien, zur Transparenz bei der Entscheidungsfindung.«

Dr. Stefan Brügmann LL.M.
Leiter Recht, HSH Nordbank

 

»Eine spannende und höchst praxisrelevante Umfrage«

Martin Stück
Partner, SKW Schwarz

»Den richtigen Anwaltspartner für die unterschiedlichen Rechtsgebiete zu finden, ist eine Kunst. Empfehlungen von Kollegen sind dabei unverzichtbar.«Dr. Volker Daum
General Counsel, B. Braun Group

 

»Transparente Ergebnisse, die das wahrgenommene Marktbild am genauesten widerspiegeln.« 

Elmar Salinger

Marketing Manager,

Hoffmann, Liebs, Fritsch & Partner


»Die Relevanz der Ergebnisse sind für Unternehmensjuristen und Kanzleien in Deutschland gleich hoch.« Dr. Matthias Lichtblau
Executive Director, CMS Legal Services