Ergebnisse der Rechtsgebiete 2016·2017

 

Um die Hauptbetätigungsfelder der Unternehmensjuristen abzudecken, in denen auch verstärkt mit externen Beratern zusammengearbeitet wird, konzentrierte sich die Befragung zum „kanzleimonitor“ auf 32 ausgewählte Rechtsgebiete.

 

In der Publikation "kanzleimonitor 2016•2017" erlangen Sie Einblick in die detaillierten Auswertung der einzelnen Rechtsgebiete. Je Rechtsgebiet erfahren Sie anhand einer graphischen Auswertung, welche Kanzleien und welche externen Anwälte von den Unternehmensjuristen empfohlen wird. Darüber werden die meisten Rechtsgebiete in weiteren Unterkategorien ausgewertet und graphisch dargestellt.

 

Zu diesen Unterkategorien gehören:

  • Hidden Champions (Verhältnis Empfehlungsanzahl zu Kanzleigröße),
  • Branchenherkunft der empfehlenden Unternehmen,
  • Umsatzgrößen der empfehlenden Unternehmen,
  • Regionale Herkunft der empfehlenden Unternehmen (nach Regionen und Städten),
  • Hierarchieebenen der Empfehlungsgeber.

 

Anhand der nachfolgend dargestellten Grafiken erhalten Sie einen Einblick über die ausgewerteten Kategorien. Bitte beachten Sie, dass sich die hier dargestellten Auswertungen jeweils auf verschiedene Rechtsgebiete beziehen. Eine zusammenhängende Auswertung je Rechtsgebiet erhalten Sie im Buch "kanzleimonitor.de 2016•2017".

 

 

Die Rechtsgebiete

Insgesamt verteilen sich 7.138 Empfehlungen auf 32 verschiedene Rechtsgebiete. Hierbei sind deutliche Unterschiede in der Aufteilung zu erkennen. Die Schwerpunkte der Empfehlungen sind die Themengebiete Gesellschaftsrecht, Arbeitsrecht, sowie Mergers & Aquisitions.

 

 

Aktien- & Konzernrecht (Gesamtbetrachtung)

Im Aktien- und Konzernrecht, einem der größten Rechtsgebiete nach Anzahl der Empfehlungen, dominieren ganz klar die Großkanzleien. Hengeler Mueller führt das Feld mit 49 Voten klar an, gefolgt von Freshfields Bruckhaus Deringer und Gleiss Lutz mit 30 und 19 Empfehlungen sowie Linklaters mit 17 Nennungen.

 

Arbeitsrecht (Branchen)

 

Die Kanzleien Gleiss Lutz und Mayer Brown haben im Wirtschaftszweig Automotive die Nase vorn. Sie führen noch vor CMS Hasche Sigle und können jeweils sechs positive Nennungen aufweisen. Bei den Banken und Sparkassen gehört der Platz an der Sonne jedoch der internationalen Großkanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer. Gleiss Lutz liegt mit Pusch Wahlig Legal zusammen auf dem zweiten Platz. CMS Hasche Sigle rangiert dagegen bei Versicherungen und Finanzdienstleistern an der Spitze – wenn auch nur knapp vor Baker & McKenzie, Freshfields Bruckhaus Deringer und Küttner Rechtsanwälte. Die Syndikusanwälte aus IT- und Telekommunikationsunternehmen vertrauen überwiegend Beiten Burkhardt. Die deutsche Spitzenkanzlei sammelte in diesem bedeutenden Wirtschaftsbereich fünf positive Erwähnungen ein.

 

Gewerblicher Rechtsschutz (Mehrfach genannte Anwälte)

Die meisten positiven Nennungen können als Einzelanwälte verbuchen: Dr. Joseph Fesenmair von der Großkanzlei Bird & Bird, Dr. Ingo Jung von CBH Rechtsanwälte und Dr. Andreas Schabenberger von Menold Bezler. Alle drei Rechtsanwälte erhalten jeweils vier Empfehlungen. Anwälte und Anwältinnen, die namentlich genannt und mit drei Nennungen empfohlen wurden, sind außerdem Dr. Reinhard Döring von der Kanzlei Bock Legal, Dr. Andrea Jaeger-Lenz von der Sozietät Harte-Bavendamm Rechtsanwälte, Dr. Markus Körner von der Kanzlei Bird & Bird, Dr. Stefan Maaßen von Loschelder und Prof. Dr. Alexandra von Bismarck von Fieldfisher.

 

 

Compliance (Regionale Auswertung)

Das Thema brennt allen Syndici auf den Nägeln: Im Rechtsgebiet Compliance scheint es in ganz Deutschland zufriedene Nachfrager zu geben. Allerdings bündeln sich die Referenzen regional sehr unterschiedlich. In diesem Jahr hat es jedoch einige Änderungen gegeben. So führt im Westen nun Baker & McKenzie das Ranking mit zehn Nennungen klar an. Gleiss Lutz und Oppenhoff & Partner erhalten jeweils sechs Empfehlungen und liegen somit auf dem zweiten Platz. Die Spitzengruppe im Süden führt die Kanzlei Hogan Lovells mit sieben Voten an. Gleiss Lutz folgt mit sechs und Baker & McKenzie mit fünf Empfehlungen. Im Osten stehen PwC Legal knapp an erster Stelle mit drei Empfehlungen. Die Rechtsanwälte und Rechtsanwältinnen der internationalen Großkanzleien Baker & McKenzie, CMS Hasche Sigle, Freshfields Bruckhaus Deringer und Hengeler Mueller folgen ganz knapp dahinter mit jeweils zwei positiven Voten. An der Spitze der Empfehlungen aus dem Norden liegt wieder Roxin Rechtsanwälte mit vier Notierungen. Es schließen sich DLA Piper, Luther und Warth & Klein Grant Thornton an.

 

Mergers & Acquisitions (Positionen)

 

Überraschend ist, dass der Gesamtsieger Hengeler Mueller bei den General Counsel nicht den ersten Platz erringen konnte. Freshfields Bruckhaus Deringer hat mit 29 Nennungen Hengeler Mueller um eine Stimme abgehängt. Bei den Leitern der Rechtsabteilung stehen auch sechs andere Law Firms hoch in der Gunst. Es sind CMS Hasche Sigle, Clifford Chance, Linklaters, Allen & Overy, Baker & McKenzie und Hogan Lovells. Anders ist die Situation bei den Abteilungsleitern. Hier macht Hengeler Mueller mit 18 Empfehlungen ganz klar das Rennen. Während es bei den Abteilungsleitern keinen ernsthaften Verfolger gibt, hat es die Kanzlei bei den sonstigen Syndici nicht an die Spitze geschafft. Hier dominiert die Magic-Circle-Kanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer. CMS Hasche Sigle und die Sozietät Oppenhoff & Partner erhalten jeweils neun Voten und landen so auf dem zweiten Platz.

Gesellschaftsrecht (Umsatz)

 

Wie man es auch betrachtet, das Bild bleibt gleich. Hengeler Mueller, klarer Empfehlungssieger in der Gesamtwertung, liegt sowohl bei den größten Unternehmen als auch in der mittleren Gruppe am besten im Rennen. Bei den Unternehmen mit über zehn Milliarden Euro Umsatz hat der Zweitplatzierte Freshfields Bruckhaus Deringer einen deutlichen Rückstand. In der Gruppe der Unternehmen mit einer bis zehn Milliarden Euro Umsatz hat Hengeler Mueller dagegen Gleiss Lutz und DLA Piper im Nacken. In der Gruppe der kleineren Unternehmen heißen die Konkurrenten wiederum CMS Hasche Sigle sowie Oppenhoff & Partner. Die deutsche Großkanzlei Hengeler Mueller verbucht in dieser Kategorie neun positive Nennungen. CMS Hasche Sigle und Oppenhoff & Partner erhalten jeweils acht Empfehlungen.

Statements

»Die Empfehlungen sind besonders aussagekräftig, weil niemand besser über unsere Beratungsqualität urteilen kann als unsere Mandanten.«

Dr. Axel Bödefeld
Co-Managing Partner, Oppenhoff & Partner

 

»Der Kanzleimonitor ist durch seine Unabhängigkeit ein wertvoller Beitrag, für Unternehmensjuristen und Kanzleien, zur Transparenz bei der Entscheidungsfindung.«

Dr. Stefan Brügmann LL.M.
Leiter Recht, HSH Nordbank

 

»Eine spannende und höchst praxisrelevante Umfrage«

Martin Stück
Partner, SKW Schwarz

»Den richtigen Anwaltspartner für die unterschiedlichen Rechtsgebiete zu finden, ist eine Kunst. Empfehlungen von Kollegen sind dabei unverzichtbar.«Dr. Volker Daum
General Counsel, B. Braun Group

 

»Transparente Ergebnisse, die das wahrgenommene Marktbild am genauesten widerspiegeln.« 

Elmar Salinger

Marketing Manager,

Hoffmann, Liebs, Fritsch & Partner


»Die Relevanz der Ergebnisse sind für Unternehmensjuristen und Kanzleien in Deutschland gleich hoch.« Dr. Matthias Lichtblau
Executive Director, CMS Legal Services