Demographische Ergebnisse 2017·2018

 

An der Befragung 2017/2018 beteiligten sich insgesamt 930 Unternehmen, Verbände und Vereine. Die teilnehmenden Unternehmen repräsentieren alle großen, in Deutschland vertretenen Branchen und Größenkategorien unabhängig von ihrer Organisationsform. Insgesamt gaben die Teilnehmer 9.820 auswertbare Empfehlungen ab. Hiervon verteilen sich 7.700 Empfehlungen auf 32 verschiedene Rechtsgebiete. Zusätzlich entfallen 2.106 Empfehlungen auf Kanzleien in 79 verschiedenen Staaten im Ausland. Die Rücklaufquote beim „kanzleimonitor.de 2017/2018" liegt bei knapp 81 Prozent. 

 

 

Branchen 

 

Die in diesem Jahr 930 teilnehmenden Unternehmen verteilen sich auf 28 verschiedene Branchen. Damit erreicht die Studie eine breite und repräsentative Basis in der deutschen Wirtschaft. Die am stärksten vertretene Branche der Versicherungen & Finanzdienstleister erreicht einen Anteil von 9,0 Prozent aller Unternehmen. Auch die Dienstleistungen sind repräsentativ vertreten: Insgesamt 8,1 Prozent aller Teilnehmer zählen zu diesem Wirtschaftszweig. Knapp dahinter folgen IT- und Telekommunikationsunternehmen, die damit erneut die drittstärkste Branche bilden. Wie schon in den Jahren zuvor stellt auch der Maschinen- und Anlagenbau einen ganz erheblichen Teil der sich beteiligenden Rechtsabteilungen dar. Die kleinsten Branchen sind dahingegen lediglich mit einer einstelligen Anzahl Unternehmen repräsentiert. Sie bündeln sich zu den 9,5 Prozent der sonstigen Unternehmen.

 

 

Unternehmensgrößen

Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Unternehmen erreicht Jahresumsätze von bis zu einer Milliarde Euro. Damit entspricht dieser Anteil auch dem Wert aus der Vorjahresbetrachtung, wodurch diese Gruppe von Unternehmen eine stabile Kenngröße in der Erhebung darstellt. Mit 210 teilnehmenden Unternehmen stellt die Umsatzkategorie von einer bis zehn Milliarden Euro die zweitgrößte Gruppe dar. Insgesamt 10,5 Prozent der Firmen verzeichnen Umsätze von mehr als zehn Milliarden Euro.

 

 

Positionen der Teilnehmer

Einen tieferen Einblick in die Herkunft der Empfehlungen bietet auch die Kategorisierung entsprechend der Hierarchiestufen in der Rechtsabteilung. Alle drei Hierarchieebenen haben sich an der Befragung beteiligt, wobei die General Counsel die mit Abstand meisten Empfehlungen abgegeben haben. Die Abteilungsleiter stellen rund 54,4 Prozent aller Referenzen. Von den sonstigen Syndici kommen 30,2 Prozent der Empfehlungen.

 

 

Bundesländer

Auch in diesem Jahr verteilen sich die Empfehlungen auf alle 16 Bundesländer, mit jedoch nach wie vor sehr unterschiedlicher Ausprägung. Das teilnehmerstärkste Bundesland ist Nordrhein-Westfalen. Insgesamt 28,6 Prozent aller Unternehmen kommen aus dieser Region. Mit einigem Abstand dahinter folgt Bayern. Dieses Bundesland stellt 14,2 Prozent aller teilnehmenden Rechtsabteilungen. Ebenfalls zweistellige Prozentwerte erreichen die Bundesländer Hessen (13,9 Prozent) sowie Baden-Württemberg (13,1 Prozent). Die teilnehmerschwächsten Bundesländer liegen vorrangig im östlichen Teil der Republik. Aus Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt kommen jeweils nur 0,3 Prozent der Teilnehmer. 

 

Statements

»Die Empfehlungen sind besonders aussagekräftig, weil niemand besser über unsere Beratungsqualität urteilen kann als unsere Mandanten.«

Dr. Axel Bödefeld
Co-Managing Partner, Oppenhoff & Partner

 

»Der Kanzleimonitor ist durch seine Unabhängigkeit ein wertvoller Beitrag, für Unternehmensjuristen und Kanzleien, zur Transparenz bei der Entscheidungsfindung.«

Dr. Stefan Brügmann LL.M.
Leiter Recht, HSH Nordbank

 

»Eine spannende und höchst praxisrelevante Umfrage«

Martin Stück
Partner, SKW Schwarz

»Den richtigen Anwaltspartner für die unterschiedlichen Rechtsgebiete zu finden, ist eine Kunst. Empfehlungen von Kollegen sind dabei unverzichtbar.«Dr. Volker Daum
General Counsel, B. Braun Group

 

»Transparente Ergebnisse, die das wahrgenommene Marktbild am genauesten widerspiegeln.« 

Elmar Salinger

Marketing Manager,

Hoffmann, Liebs, Fritsch & Partner


»Die Relevanz der Ergebnisse sind für Unternehmensjuristen und Kanzleien in Deutschland gleich hoch.« Dr. Matthias Lichtblau
Executive Director, CMS Legal Services